Andere Initiativen: Heute: Huckelriede

Wie wir feststellen mussten, ist es nicht nur in Bezug auf das Gelände der ehemalingen Landeszentralbank so, dass Stadtplanung ohne wirklichen Plan stattfindet, sondern über das ganze Stadtgebiet verteilt.

Von der Rennbahn haben dabei wahrscheinlich alle schon gehört, von der Blumenstraße inzwischen auch einige, aber es ist nicht nur das Viertel, in dem dieser Humbug betrieben wird, nein, überall wird planlos gebaut. Infrastruktur, Stadtentwicklung mit Augenmaß? Nicht in Bremen. Hauptsache, die "Häuser" sind quadratisch praktisch gut und die Investoren haben genug Profit.

Unter www.huckelrie.de findet Ihr die Bürgerini, die sich mit den Plänen für Huckelriede auseinandersetzt, und was da los ist, planlosigkeitstechnisch, dagegen ist das LZB Projekt tatsächlich Kindergarten.

Blumenstraße

 

Die Blumenstraße geht in die nächste Runde, mit dem "Kompromiss", der ca. 45 cm zurück nimmt, die Baumasse aber gleich lässt, die Fragen nach übermäßiger Verdichtung unbeantwortet lässt und auch die Frage der Schäden für die Umgebung einfach mal ignoriert, wird Bürgerbeteiligung ad absurdum geführt.

Hier der Artikel des Weser-Kurier vom 14.02.2020, der Plan ist erneut  ausgelegt, entsprechend können Einwendungen erhoben werden.

Hier findet Ihr das Flugblatt der Initiative.

und hier findet Ihr den Artikel des Weser- Kurier vom 19.05.2019

 

In der Blumenstraße im Ostertorviertel soll der dort bestehende Garagenhof abgerissen werden und einem Wohnblock weichen. Für seinen Entwurf benötigt der Investor ein Sonderbaurecht, das den in diesem Bereich geltenden Bebauungsplan außer Kraft setzt. Die Mitglieder der Bürgerinitiative Blumenstraße befürworten die Schaffung neuen Wohnraums und sehen die Möglichkeiten dazu an dieser Stelle. Daniel Pflaum von der Bürgerinitiative Blumenstraße, befürchtet: „dass durch die Pläne der Politik hier ein Baurecht geschaffen wird, das deutlich von dem abweicht, was das Quartier verträgt“.

 

Der Garagenhof ist Teil eines Block-Innenbereichs – Freiflächen, die ursprünglich von einer Wohnbebauung bewusst ausgeschlossen wurden. Die Höhe und Tiefe des geplanten Blocks überschreiten das ortsübliche Maß erheblich. Die Ausschachtung für eine Tiefgarage stellt eine konkrete Gefährdung für die denkmalgeschützte Umgebung dar, so Pflaum weiter.