Andere Initiativen: Heute: Blumenstraße

IWie wir feststellen mussten, ist es nicht nur in Bezug auf das Gelände der ehemalingen Landeszentralbank so, dass Stadtplanung ohne wirklichen Plan stattfindet, sondern über das ganze Stadtgebiet verteilt.

Von der Rennbahn haben dabei wahrscheinlich alle schon gehört, von der Blumenstraße nicht so viele.

Möglicherweise ist das mit ein Grund, dass im Verfahren über die vorhabenbezogene Bebauungsplanänderung diese in der letzten Sitzung der Baudeputation vor der Wahl "durchgewunken" wurde. Nur Die Linke hat gegen die Änderung gestimmt.

Hier findet Ihr das Flugblatt der Initiative.

und hier findet Ihr den Artikel des Weser- Kurier vom 19.05.2019

 

In der Blumenstraße im Ostertorviertel soll der dort bestehende Garagenhof abgerissen werden und einem Wohnblock weichen. Für seinen Entwurf benötigt der Investor ein Sonderbaurecht, das den in diesem Bereich geltenden Bebauungsplan außer Kraft setzt. Die Mitglieder der Bürgerinitiative Blumenstraße befürworten die Schaffung neuen Wohnraums und sehen die Möglichkeiten dazu an dieser Stelle. Daniel Pflaum von der Bürgerinitiative Blumenstraße, befürchtet: „dass durch die Pläne der Politik hier ein Baurecht geschaffen wird, das deutlich von dem abweicht, was das Quartier verträgt“.

Der Garagenhof ist Teil eines Block-Innenbereichs – Freiflächen, die ursprünglich von einer Wohnbebauung bewusst ausgeschlossen wurden. Die Höhe und Tiefe des geplanten Blocks überschreiten das ortsübliche Maß erheblich. Die Ausschachtung für eine Tiefgarage stellt eine konkrete Gefährdung für die denkmalgeschützte Umgebung dar, so Pflaum weiter.