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Bürgerinitiative Kein Hochhaus im Viertel

ES GEHT WEITER !

Womit wir alle nicht mehr gerechnet haben: der Bau des Neubaukomplexes hat jetzt wohl begonnen. Das hat ein bisschen was damit zu tun, dass die Baugenehmigung und auch der vorhabenbezogene Bebauungsplan ein Verfallsdatum haben, das des Bebauungsplanes ist eigentlich schon abgelaufen, aber, wenn da so ein großer Investor ist, dann ist das doch eher ein "best before" als ein "do not consume after.." Datum.

Eher unschön ist, dass mit dieser selben Selbstverständlichkeit, mit der herrschendes Baurecht umgangen wurde, nunmehr ohne höfliche Ankündigung, ohne Information des Ortsbeirates, ohne Information der Anwohnerinnen und Anwohner und vor allem ohne Absprache mit dem Staatsarchiv mal einfach angefangen wird, irgendwas zu machen. 

1. Akt: Sperrung Imre Nagy Weg: eine der Hauptachsen des Berufsverkehrs auf dem Fahrrad von Osten in die Innenstadt: erst als Baumpflegearbeiten getarnt, dann ohne weiteres Vollsperrung, mit einer Umleitung, die holpriger sein könnte, aber nicht viel über Salvador - Allende und Kohlhökerstraße. Unsere Recherchen haben ergeben, dass eine Öffnung für den Fußgängerverkehr geplant ist, die Fahrräder müssen mal sehen, wo sie bleiben.  Pech auch: die LKWs werden über die Kohlhökerstraße und den Richtweg fahren, das kann heiter werden, vor allem natürlich auch für die Schulkinder der Bürgermeister Smidt Schule. Die Schulleitung fand es auch nicht nötig, zur Beiratssitzung zu kommen, aber das nur am Rande. 

2. Akt: Natürlich wurde die Baufirma nicht darüber informiert, dass der Baustellenverkehr über den Richtweg fahren soll, der Informationsfluss ist etwas spärlich, aber das hatten wir auch schon einmal. 

3. Akt: das wird bald wohl noch dazu kommen: Das Staatsarchiv hatte ja schon begonnen, Vorbereitungen zur Baustelleneinrichtung für den Anbau zu treffen. Beide Bauvorhaben werden wohl zeitgleich auf engem Raum stattfinden, für die Anwohnerinnen und Anwohner hat das den theoretischen Vorteil, dass sich der Zeitraum, in dem Lärm, Schmutz und Baustelle den Alltag beeinträchtigen, verkürzt, theoretisch deshalb, weil momentan zu befürchten ist, dass durch die fehlenden Abstimmung der beiden Bauprojekte leider etwas Chaos herrschen wird, aber vielleicht, nur vielleicht, ist es ja möglich, mal über Fahrradumleitungen, die auch Spaß machen, Verkehrskoordination, die auf die Umgebung abgestimmt ist, nachzudenken, mit den Betroffenen zu sprechen, und nicht so zu tun, als wäre man allein auf weiter Flur.

August 2026

Impressionen vom Abriss

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Die angelieferten Teile wurden dann montiert und sind nun bereit, den Abriss durchzuführen... Mittwochnacht geht es dann weiter.

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Die Belastungen waren teilweise wirklich enorm, es kam vereinzelt auch zu Schäden, von denen nach unserer Kenntnis noch nicht alle reguliert sind.

Polizei Bremen: 0421 362 0 beziehungsweise 110 in akuten Fällen

Gewerbeaufsicht: Frau Wagner: 0421 361 6729 Nicole.wagner@gewerbeaufsicht.bremen.de

Für die Baustellenverkehr ist Herr Klüner: 0421 361 14 214 zuständig, stefan.kluener@polizei.bremen.de

Bauleiter der evoreal ist: Herr Lögering 0176 18809933
loegering@moss-abbruch.de

Für Beobachtungen bezüglich der Bausicherheit ist die BG Bau zuständig,

Dipl.-Ing. Andreas Meyer
Mobil:  0152 22578902
E-Mail: andreas.meyer2@bgbau.de

Und wer noch einmal Grüne Baupolitik in ihren eigenen Worten hören und sehen möchte:

 

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